SSV reagiert auf die Vorfälle vom Ulm-Spiel
Fußball-Regionallist SSV Reutlingen 05 hat auf die Vorkommnisse beim ersten Saisonheimspiel gegen den SSV Ulm 1846 reagiert. In Zusammenarbeit mit der hiesigen Polizei und dem DFB wurden in den letzten Tagen die Vorkommnisse aufgearbeitet.

Nach gemeinsamer Prüfung und Auswertung der Beweismittel werden 31 Personen mit Stadionverboten und Auflagen belegt. Diese 31 Personen wurden im Vorfeld des genannten Spiels von der Polizei in Gewahrsam genommen. Der Verein hatte den betroffenen Personen die Möglichkeit zur mündlichen Anhörung gegeben und im Nachgang die Aussagen mit der Polizei und DFB abgeglichen und durchgesprochen. Der DFB lobte ausdrücklich die Vorgehensweise des Vereins und unterstützt diesen Weg.

„Der SSV Reutlingen möchte sich ganz klar von diesen Vorfällen distanzieren und auch ein Zeichen gegen Gewalt im Fußball setzen. Für Räuber und Gendarm - Spiele ist der Verein nicht zu haben. Der SSV setzt weiterhin auf die Unterstützung seiner treuen Anhänger und möchte auch Familien mit Kindern zu seinen Besuchern zählen. Der Verein ist nicht erpressbar, auch wenn eine einzelne Fangruppe dies in der Vergangenheit öfters versucht hat. Weitere Restriktionen behält sich der Verein vor. Leider können wir diese Vorfälle nicht rückgängig machen, aber wir werden alles tun um solche Dinge zu verhindern. Das sind wir den Bürgern der Stadt Reutlingen, Polizei, Partnern und unseren Anhängern schuldig.“
11.09.2008 | Pressemitteilung SSV Reutlingen 05
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